Wie folgt man den institutioneller Händlern?

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Institutionelle Händler:

Obwohl es sehr gefragt ist, ist es nicht immer notwendig zu wissen, was einzelne institutionelle Händler tun oder welche Strategien sie verfolgen. Eine angemessene Interpretation des Verhaltens der Mehrheit oder „der Herde“ kann auch eine gute Methode sein um die Tendenz der institutionellen Händler einzuschätzen.

Diese Interpretation, wie „die Masse“ arbeitet, können wir in vielen Handelsbüchern und Ausbildungen finden, in denen die Richtlinien der Stop-Loss Setzung gelehrt wird, sobald ein Trade auf dem Markt eröffnet wird. Wenn ein Long eröffnet wird, wird der Stop-Loss unterhalb des letzten lokalen Tiefs platziert, und wenn ein Short geöffnet wird, wird der Stop-Loss über dem letzten lokalen Hoch platziert. Es ist eine sehr grundlegende Strategie, die eine große Mehrheit auf dem Markt befolgt:

Klassische Marktlehre / Markttechnik:

Diese Lehre des Markets führt dazu, dass an bestimmten Stellen (in der Regel in den besprochenen lokalen Hochs und Tiefs) eine hohe Konzentration von Stop-Loss Orders auftritt.

Wenn sich der Preis nicht in die „gewünschte“ Richtung der Masse bewegt, und den Stop-Loss triggert/aktivieren, wird es eine Zunahme von Orders geben. Die Impulsrichtung des Preises wird verstärkt. Man kann diese Situationen auch als Bulltrap / Bullenfalle bezeichnen.

Als Beispiel für das „Stop-Loss Szenario“ zeigen wir das folgende Bild, in dem eine bullische Bewegung beobachtet werden kann. Bei der Korrektur derselben (von 17h bis 17h 30m) platziert eine große Mehrheit der Händler, die Shorts eröffnen, ihren Stop-Loss Order über das letzte lokale Hoch (17h).

Wenn der Preis über den bereich 75,80 handelt, aktivieren sich all jene Stop-Loss-Verluste, die zu einer Stärkung des bullischen Momentums führen. Dies basiert auf dem Mechanismus das jeder Verkäufer im falle eines Stop-Loss seine position zurück KAUFEN muss. Hinzu kommen noch Händler die Ihre Positionen drehen, aufstocken oder den Ausbruch handeln – und zu guter letzt institutionelle Händler die das Liquiditätsangebot ausnutzen um größere Orders in den Markt bringen zu können:

 

 

Der gesamte Aufwärtsimpuls von etwa 87-96 Ticks (bis 19h 45m – 20h) ist in seiner Gesamtheit schwer auszunutzen, aber es ist möglich, eine Scalping-Strategie mit einem CRV von 2:1, 3:1 oder sogar mit 4:1 zu handeln. Im letzteren Fall mit einem maximalen Stop-Loss von 10 Ticks und einem Gewinn von 40 Ticks. Was uns etwa 400$ Gewinn pro Kontrakt bringen würde:

 

Einstiege basierend auf Orderflow und Volumen:

Diese Art von Einstiegen bietet einen erheblichen Vorteil, vorausgesetzt, dass folgende Gegebenheiten gut definierbar sind:

1. Man muss den Übergeordneten Trend gut erkennen und definieren können, dieses Konzept funktioniert nich in seitwärts Phasen

2. Lokale Hochs und Tiefs müssen erkennbar sein.

3. Warten Sie, bis der Preis die Stop-Loss Orders triggert und das auch zu sehen ist. Suchen Sie in diesem Moment den Einstieg über dem Hoch der ersten kleinen Korrektur.

 

 

Im Gegensatz zum letzten Chart inkl. Volumen/Orderflow, zeigen wir Ihnen einen klassischen japanischen Candlestick-Chart, das den Informationsmangel widerspiegelt, der durch diesen Chart dargestellt wird, weil dieser nur das Hoch-Tief und das Öffnen-Schließen jeder Kerze zeigt. Selbst wenn für diese Art von Chart ein Volumenindikator für jede Kerze verwendet wird, ist es offensichtlich, dass der Informationsverlust zu einer geringeren Aussagekraft führt:

 

 

Wir hoffen, dass diese Überlegungen Ihnen einen zusätzlichen Input geben werden. Sie werden Ihre Interpretationen und Ihr Wissen über die Funktionsweise des Futures-Marktes unterstützen.

 

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